Die Wirkung von Schmusetieren haben mich seitdem ich Papa bin schon immer fasziniert. Da bekommen die Kleinen als Babys, als Kleinkinder und als (größere) kleine Kinder zu jeder Gelegenheit (als Geschenk zum Kindergeburtstag, zu Weihnachten usw.) und auch zu jeder Nicht-Gelegenheit Kuscheltiere, Schmusetiere, Plüschtiere und sonstige Tiere aus Plüsch geschenkt, welche mal eben als Dankeschön an den Schenkenden kurz geknuddelt werden und ansonsten in der Das-rühr-ich-eh-nie-wieder-an-Spielzeug-Aufräumkiste landen. Aber warum eigentlich?
Bereits die ganz Kleinen entwickeln Emotionen, Beziehungsgefühle zu Ihrem Schmusetier. Selbst ein völlig zerlotteter Pelz, ein fehlendes Auge und ein in den Jahren völlig deformierter Körper hindern die Kleinen nicht daran, genau IHREM Kuscheltier die Treue zu halten. Ihre Schmusetiere sind deshalb enge Freunde und Gefährten für die Kleinen, wobei man nicht ausser Acht lassen darf, dass sich die Kinder mit den Schmusetieren identifiezieren und über sie Erlebtes verarbeiten.
Nachdem der Hund von Oma und Opa gestorben war (damals war unsere Große erst 2 Jahre), begann sie mit 4 Jahren immer wieder vom Tod des Tieres zu sprechen. Erst als Opa ihr ein Kuschelhund geschenkt hatte, der dem echten Vorbild täuschend ahnlich war, kehrte Frieden in die kleine Kinderseele ein. Das neue Kuscheltier löste sogar die Babyschmusetiere ab und muss nun überall mit hin. Trotzdem… unser Kind kennt alle seine Schmusetiere, die wir nicht eben mal aussortieren können, dürfen, sollten!